Wie läuft eine Implantation ab?
Bei Bieberdent in Offenbach-Bieber planen wir jede Implantation individuell. Sie erfahren vorab, welche Behandlungsschritte erforderlich sind, wie lange die Versorgung voraussichtlich dauert und mit welchem Eigenanteil Sie rechnen können.
Der Ablauf einer Implantatbehandlung gliedert sich bei Bieberdent in aufeinander abgestimmte Schritte.
Schritt 1: Beratung und Untersuchung
Im ersten Termin sprechen wir über Ihre Wünsche, Beschwerden und bisherigen Behandlungen. Wir untersuchen Zähne, Zahnfleisch, Biss und die geplante Implantatregion. Auch Erkrankungen und Medikamente, die für die Behandlung relevant sein können, werden berücksichtigt.
Anschließend erläutern wir Ihnen die möglichen Versorgungswege. Sie erhalten einen verständlichen Behandlungsplan mit den vorgesehenen Leistungen und Ihrem voraussichtlichen Eigenanteil für das Zahnimplantat.
Schritt 2: Röntgendiagnostik und digitale Planung
Für die Planung benötigen wir eine geeignete Röntgenaufnahme. Bei komplexen anatomischen Verhältnissen oder wenn eine dreidimensionale Darstellung einen zusätzlichen Nutzen bietet, setzen wir unsere digitale Volumentomographie ein.
Die DVT-Aufnahme zeigt Knochenangebot, Nachbarstrukturen und den Verlauf wichtiger Nerven räumlich. Auf dieser Grundlage können wir Position, Länge und Ausrichtung des Implantats präzise planen.
Zeigt sich dabei zu wenig Knochen für ein Implantat, prüfen wir zunächst angepasste Implantatlösungen. Falls erforderlich, beziehen wir einen Knochenaufbau in die Planung ein.
Schritt 3: Vorbereitende Behandlung
Vor einer Implantation sollte die Mundhöhle möglichst entzündungsfrei sein. Deshalb behandeln wir eine bestehende Parodontitis, Karies oder andere relevante Erkrankungen zunächst.
Muss ein nicht erhaltungsfähiger Zahn entfernt werden, entscheiden wir anhand des Befundes über den geeigneten Implantationszeitpunkt. Unter passenden Voraussetzungen kann eine Sofortimplantation nach der Zahnentfernung möglich sein. In anderen Fällen ist eine vorherige Abheilung sinnvoller.
Schritt 4: Das Zahnimplantat einsetzen
Die Implantation erfolgt normalerweise unter örtlicher Betäubung. Nach Überprüfung der Betäubung bereiten wir das Implantatbett im Kieferknochen vor und setzen die künstliche Zahnwurzel in der geplanten Position ein.
Abhängig von der Situation heilt das Implantat unter dem Zahnfleisch oder mit einem sichtbaren Heilungsaufsatz ein. Für Patienten mit ausgeprägter Anspannung bieten wir zusätzlich eine Implantatbehandlung mit Lachgas an.
Schritt 5: Einheilung und provisorische Versorgung
Während der Einheilphase verbindet sich das Implantat fest mit dem Kieferknochen. Dieser Vorgang wird als Osseointegration bezeichnet und dauert häufig einige Monate.
Damit die Zahnlücke während dieser Zeit versorgt ist, erhalten Sie je nach Situation ein festsitzendes oder herausnehmbares Provisorium. Dieses wird so gestaltet, dass das frisch gesetzte Implantat nicht unnötig belastet wird.
Bei geeigneten Voraussetzungen kann das Implantat sofort provisorisch versorgt werden. Die endgültige Versorgung erfolgt dennoch meist erst nach abgeschlossener Einheilung.
Schritt 6: Freilegung und digitaler Scan
Ist das Implantat geschlossen unter dem Zahnfleisch eingeheilt, wird es in einem kleinen Eingriff freigelegt und mit einem Zahnfleischformer versehen. Bei einer offenen Einheilung ist dieser Schritt nicht erforderlich.
Sobald das Zahnfleisch vorbereitet ist, erfassen wir die Implantatposition mit einem digitalen Scan. Auf dieser Grundlage fertigen wir in enger Abstimmung mit unserem Praxislabor die individuelle Implantatkrone, Brücke oder Prothese an.
Schritt 7: Eingliederung des Zahnersatzes
Zum Abschluss setzen wir den endgültigen Zahnersatz ein. Dabei kontrollieren wir Sitz, Zahnkontakte, Kaufunktion und Ästhetik.
Danach beginnt die langfristige Betreuung. Mit täglicher Implantatpflege und regelmäßiger professioneller Nachsorge unterstützen Sie den dauerhaften Erhalt Ihrer Versorgung.
Tut das Einsetzen eines Zahnimplantats weh?
Während der Implantation ist das Behandlungsgebiet örtlich betäubt. Die meisten Patienten nehmen daher keinen Schmerz wahr, sondern allenfalls Druck oder Vibrationen. Wir prüfen die Wirkung der Betäubung vor Beginn und können bei Bedarf nachbetäuben.
Nach dem Eingriff sind vorübergehende Wundschmerzen und Schwellungen möglich. Wie ausgeprägt diese ausfallen, hängt unter anderem vom Umfang der Behandlung und einem eventuell gleichzeitig durchgeführten Knochenaufbau ab.
Kühlung, körperliche Schonung und geeignete Schmerzmittel helfen in den ersten Tagen. Die genaue Einnahme und das Verhalten nach dem Eingriff besprechen wir individuell mit Ihnen.
Wie lange dauert eine Implantatbehandlung?
Die gesamte Implantatbehandlung dauert ohne umfangreiche vorbereitende Maßnahmen häufig etwa drei bis sechs Monate. Wird zunächst ein Knochenaufbau benötigt, kann sich der Behandlungszeitraum verlängern.
Das Einsetzen eines einzelnen Implantats nimmt meist deutlich weniger Zeit in Anspruch als der gesamte Behandlungsweg. Die Dauer des Eingriffs richtet sich nach Anzahl und Position der Implantate sowie nach möglichen Begleitmaßnahmen.
Bei Sofortversorgungskonzepten kann am Tag der Implantation bereits ein provisorischer festsitzender Zahnersatz eingesetzt werden. Die endgültige Versorgung folgt nach der Einheilung. Das gilt auch für Konzepte wie All-on-4.
Was ist direkt nach der Implantation wichtig?
Nach dem Eingriff sollten Sie einige einfache Hinweise beachten:
- Essen Sie erst, wenn die örtliche Betäubung vollständig abgeklungen ist.
- Kühlen Sie die behandelte Region von außen in kurzen Abständen.
- Bevorzugen Sie zunächst weiche Speisen und schonen Sie das Operationsgebiet.
- Verzichten Sie in den ersten Tagen auf Sport und starke körperliche Belastung.
- Befolgen Sie die individuell mitgegebenen Hinweise zur Mundpflege und Medikamenteneinnahme.
- Nehmen Sie die vereinbarten Kontrolltermine wahr.
Wann Sie wieder arbeiten und Sport treiben können, hängt vom Umfang des Eingriffs und Ihrer beruflichen Belastung ab. Nach einer unkomplizierten Einzelimplantation sind viele Patienten schnell wieder einsatzfähig. Nach größeren Eingriffen kann eine längere Erholung sinnvoll sein.
FAQ: Häufige Fragen zum Ablauf einer Implantation
Benötigt jede Implantation eine DVT-Aufnahme?
Nein. Eine dreidimensionale DVT-Aufnahme wird eingesetzt, wenn sie für die Planung einen relevanten zusätzlichen Nutzen bietet – beispielsweise bei geringem Knochenangebot, schwer beurteilbaren anatomischen Strukturen oder komplexen Implantatpositionen.
Bei einfacheren Situationen kann eine konventionelle Röntgenaufnahme ausreichen.
Gehe ich nach der Implantation mit einem Zahn nach Hause?
Eine provisorische Versorgung ist in vielen Fällen möglich. Ob sie festsitzend oder herausnehmbar gestaltet wird, hängt von der Position des Implantats, seiner Anfangsstabilität und der geplanten Belastung ab.
Unser Ziel ist eine alltagstaugliche Übergangslösung, ohne die Einheilung zu gefährden.
Muss jedes Implantat später freigelegt werden?
Nein. Eine Freilegung ist nur erforderlich, wenn das Implantat geschlossen unter dem Zahnfleisch eingeheilt ist. Bei einer offenen Einheilung bleibt ein Heilungsaufsatz sichtbar und eine spätere Freilegung entfällt.
Wann kann ich nach der Implantation wieder essen?
Sobald die Betäubung vollständig abgeklungen ist, können Sie wieder essen. In den ersten Tagen empfehlen sich weiche, nicht zu heiße Speisen. Das Operationsgebiet sollte beim Kauen möglichst geschont werden.
Wann wird die endgültige Krone eingesetzt?
Die endgültige Versorgung erfolgt, wenn das Implantat ausreichend eingeheilt und belastbar ist. Der genaue Zeitpunkt wird anhand des Heilungsverlaufs festgelegt und liegt häufig einige Monate nach der Implantation.

Implantatbehandlung bei Bieberdent in Offenbach-Bieber
Zahnarzt David Nadas erklärt:
„Viele Patienten sind vor einer Implantation angespannt, weil sie nicht genau wissen, was sie erwartet. Deshalb erklären wir den Ablauf verständlich und planen jeden Schritt im Voraus. Während der Behandlung nehmen wir uns die Zeit, die der Patient benötigt.“
Möchten Sie wissen, wie eine Implantatbehandlung in Ihrer persönlichen Situation ablaufen würde? Wir untersuchen Ihre Ausgangssituation und erläutern Ihnen den passenden Behandlungsweg Schritt für Schritt.
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